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Gemeinnütziges Eingliederungsprojekt

CFJ - ein kleiner, aber feiner Selbsthilfeverein für Langzeitarbeitslose mit Mehrfachbelastung
Es gibt uns seit April 2014. Wir kümmern uns um Langzeitarbeitslose mit Mehrfachbelastung. Wir haben 2015 auch ein erfolgreiches Integrationskonzept für Flüchtlinge, auf die Beine gestellt. Das Erlernen der deutschen Sprache als Grundvoraussetzung für Integration und das Aneignen von handwerklichen Grundfertigkeiten, waren unsere wichtigsten Ziele. Dafür hat uns die Regierung von Niederbayern den "Niederbayerischen Integrationspreis 2015" verliehen.

Wir entlasten die öffentlichen Sozialkassen, weil wir für Langzeitarbeitslose mit Mehrfachbelastung Arbeitsplätze schaffen. Seit Gründung unseres sozialen Beschäftigungsvereins, hat sich die Anzahl der Mitarbeiter saisonell auf sechs Vollzeitbeschäftige und bis zu 6 geringfügig Beschäftigte erhöht. Darauf sind wir stolz, denn unser Motto lautet: Jeder hat ein Recht auf Arbeit!

Teilhabe-Chancen-Gesetz in Kraft

Das von der Regierung selbst hochgelobte neue "Teilhabe-Chancen-Gesetz" ist arg zu kritisieren, weil es die Schaffung eines unbedingt notwendigen "Sozialen Zweiten Arbeitsmarktes" wieder nicht berücksichtigt.

Deshalb ist unser Verein so wichtig. Wir schaffen quasi die Arbeitsplätze, um die sich Vater Staat kümmern sollte. Was wir unbedingt brauchen, sind gesetzliche Regelungen, damit Einrichtungen wie unser CFJ bei kommunalen Aufträgen bevorzugt werden. Es darf nicht sein, dass wir uns dem "normalen" Wettbewerb stellen müssen, ohne auch nur einen Cent Fördergelder zu erhalten. Immerhin beschäftigen und qualifizieren wir Menschen, die vor ihrer Teilnahme in unserem Beschäftigungsverein weder einen schulischen, noch einen beruflichen Abschluss erworben haben und zudem von weiteren Vermittlungshemmnissen belastet sind. Davon auszugehen, dass es genügt, diese Menschen mit dem Minimum der Grundsicherung zu versorgen und damit alleine zu lassen, ist bodenlos unsozial.